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Presserundschau zur Jurydebatte und Preisvergab
ich hab die seite eben erst gefunden, weil ich an der uni
ruhrpod 6 – Hier und Jetzt
Gosch ist tot. Ich dachte hier kommt was. Oder ist die Sei
Presserundschau zur Jurydebatte und Preisvergab
Was soll das, "I thelen"? Das tut nichts zur Sache. Intere
Presserundschau zur Jurydebatte und Preisvergab
liebe sabine. du bist doch gar keine sabine. du bist doch
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was soll denn daran bedenkenswert sein? dass peymann sagt,
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Das sind doch bedenkenswerte Argumente von Claus Peymann,
Kommentar zur Jurydebatte um den 34. Mülheimer
Ja, das ist schade, daß Jelinek keine echte Konkurrenz hat
Kommentar zur Jurydebatte um den 34. Mülheimer
mäandern in Jelineks preigekröntem Stück "Rechnitz". Wie a

Jahre? I wo, Jahrzehnte!
Freitag, 15. Mai 2009

Schmökern am Nachmittag; der Kaffee ist gut gebrüht. Was sagen sie eigentlich bei Theater heute über Pollesch? Ich blättere im Jahrbuch 2008 – die Hitliste. Für 3 von 37 Kritikern hat Pollesch das Stück des Jahres verfasst: entweder mit dem für Mülheim nominierten Liebe ist kälter als das Kapital (Katrin Bettina Müller, Ulrike Kahle-Steinweh) oder mit dem Geheimfavoriten "Die Welt zu Gast bei reichen Eltern" vom Hamburger Thalia (Karin Cerny). Keine üppige Ausbeute, selbst wenn Katja Bürkles schauspielerische Leistung als Myrtle Gordon in "Liebe ist kälter als das Kapital" noch weitere zwei Mal gerühmt wird (von Till Briegleb und wieder Katrin Bettina Müller). Dann aber, holla, kommt es kahlschlagartig vom Ruhrgebietsrand her: Martin Krumbholz (Düsseldorf) gibt sich in der Rubrik "ärgerlichste Theatererfahrung des Jahres" nicht mit Kleinigkeiten ab: "Die Gesammelten Werke von René Pollesch: der Bluff des Jahrzehnts". Eigentlich eine epochale Würdigung.

Christian Rakow, 16:30 Uhr

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Frühstück mit Pollesch
Freitag, 15. Mai 2009

Halb fiktiver Dialog am Frühstückstisch: "Was?! Du findest nicht, dass die Liebe, so lang sie dauert, nur eine schlechte Unendlichkeit ist?" "Nein, ich bin eine olle Kitschnudel." Pollesch wirft seine Schatten voraus.

Anne Peter, 9:22 Uhr

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Slow down, glüh vor
Freitag, 15. Mai 2009



Knapp fünfhundert Kilometer haben wir auf dem Tagestacho, und erstmals grüßt die "Ruhr 2010"-Autobahnwerbung. Die Kulturhauptstadt glüht vor. Wir slowen down. Bei Hamm empfängt uns der erste Stau der Reise. Ein Kraftwerk links, eine LKW-Kolonne auf dem rechten Fahrstreifen. Der WDR spielt Natasha Bedingfield; wir legen Wolf Parade ein. Nach einer guten Stunde und knappen acht Kilometern im Kriechtempo rollt es smooth weiter über das Kamener Kreuz, vorbei an Recklinghausen (Gruß den Ruhrfestspielen), über Oberhausen (mit Gasometer und unzähligen roten Ampeln) nach Mülheim. Die Stadthalle, das Zentrum der Mülheimer Theatertage, ist gute 2 km vor Ankunft ausgeschildert. Mit Leichtigkeit queren wir die Ruhr. Grüne Uferbäume. Das erste "Stücke '09"-Plakat sehen wir erst an der letzten Brücke vor Zielankunft. Trotzdem Punktsieg: Denn die Mülheimer Ausschilderung zur Stadthalle ist deutlich besser als etwa die zum Bochumer Schauspielhaus, dem alten Pott-Primus, das dem autoreisenden Theaterkritiker lediglich in einem inneren Zirkel von schätzungsweise 200 Metern angekündigt wird.

Christian Rakow, 00:07 Uhr

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