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Presserundschau zur Jurydebatte und Preisvergab
ich hab die seite eben erst gefunden, weil ich an der uni
ruhrpod 6 – Hier und Jetzt
Gosch ist tot. Ich dachte hier kommt was. Oder ist die Sei
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Was soll das, "I thelen"? Das tut nichts zur Sache. Intere
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liebe sabine. du bist doch gar keine sabine. du bist doch
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was soll denn daran bedenkenswert sein? dass peymann sagt,
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Das sind doch bedenkenswerte Argumente von Claus Peymann,
Kommentar zur Jurydebatte um den 34. Mülheimer
Ja, das ist schade, daß Jelinek keine echte Konkurrenz hat
Kommentar zur Jurydebatte um den 34. Mülheimer
mäandern in Jelineks preigekröntem Stück "Rechnitz". Wie a

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Ein erster Blick auf die Auswahl 2009

Sechs Altbekannte und ein Routinier

von Anne Peter und Christian Rakow

19. März 2009. Sieben für Mülheim also. Nur sieben? Vergeblich, so scheint's, haben sich die Mitglieder des Auswahlgremiums auf die Suche nach dem achten Stück gemacht. Zuletzt waren sie noch am 13. März 2009, dem Stichtag für die diesjährige Auswahl, vollzählig bei der Kasseler Premiere von Rebekka Kricheldorfs "Das Ding aus dem Meer" anwesend. Aber das "starke Stück", das der Nachtkritiker gesehen hatte, schaffte es nicht mehr in den Kreis der Erwählten.

Die Unterschreitung der Höchstmarke von acht Nominierungen ist an sich nichts Ungewöhnliches – nicht anders war es 2006, 2004 oder 2003 –, und doch drängen sich Fragen auf: War das zurückliegende Dramenjahr ein wenig ertragreiches? Wirft die breite deutsche Uraufführungslandschaft zu wenige bewahrenswerte Früchte ab?

Große Inszenierungen werden in diesem Jahr in Mülheim zu sehen sein. Wo das Schauspielhaus Hamburg mit einer Sebastian Nübling-Inszenierung, die Münchner Kammerspiele mit einer von Jossi Wieler, das Burgtheater Wien mit einem Pollesch-Abend und das Zürcher Schauspielhaus mit der ebenfalls zum Theatertreffen eingeladenen Produktion von Jürgen Gosch anreisen, bewegt sich Mülheim ebenso wie das Berliner Großfestival in Richtung Metropolen-Veranstaltung. Ein Schelm, der dabei fragt: Sind angesichts solch geballter Prominenz die Mittel letztlich zu knapp geworden für den Topf der besten Acht?

Große Theater also, große Regisseure – und große oder zumindest etablierte Autoren. Während im letzten Jahr vier junge Dramatiker und Mülheim-Neulinge nominiert waren, kommen in diesem Jahr alte Bekannte, oft Stammgäste: Elfriede Jelinek war ganze zwölf Mal zu Gast und gewann den Preis zwei Mal, ebenso oft wie René Pollesch. Die Jüngste unter den Erkorenen, Ulrike Syha (Jahrgang 1976), debütierte 2003 in Mülheim.

Mit Oliver Bukowski ist ein weiterer ehemaliger Preisträger (1999) eingeladen, der im letzten Jahr übrigens nicht als Nominierter, sondern als Preis-Juror in Mülheim dabei war. Und noch etwas fällt auf, wenn man sich an das Podium vom letzten Jahr erinnert: Wilfried Schulz, Intendant des Schauspiel Hannover, hatte damals moniert, dass Lutz Hübner und seine "Gebrauchsdramatik" seit Jahren in Mülheim ignoriert würden. Das hat sich in diesem Jahr geändert. Unter den Etablierten wird ein Routinier zum Debütanten.

Hier geht's zur Auswahl.

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