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Sieben Fragen an ...

Peter Michalzik


Peter Michalzik, Frankfurt

Geboren 1963, Studium der Germanistik, Philosophie, Theaterwissenschaft und Geschichte in München. Seit 2000 Feuilletonredakteur der Frankfurter Rundschau. 2004-2007 Juror beim Berliner Theatertreffen. Autor mehrerer Sachbücher, u. a. über Gustaf Gründgens und Siegfried Unseld; zuletzt "Die sind ja nackt – Keine Angst, die wollen nur spielen. Gebrauchsanweisung fürs Theater" (DuMont, 2009).

1. Was befähigt Sie, Mitglied im Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage zu sein?

Präzises Urteil, sicherer Geschmack, große Theatreliebe – nein, im Ernst: Ich beschäftige mich das ganze Jahr mit Theater und neuen Stücken. Das gibt mir natürlich einen gewissen Überblick und die Möglichkeit, manche Dinge ganz gut einzuschätzen.

2. Wie viele Stücke haben Sie persönlich für die Mülheim-Auswahl gelesen oder gesehen?

Ich habe es nicht gezählt. Aber ich denke, gesehen knapp 50 und gelesen das doppelte.

3. Was macht für Sie ein gutes Theaterstück aus?

Unmögliche Frage. Geben Sie mir ein Stück, und ich sage Ihnen, warum das gut oder nicht so gut oder sogar ganz schlecht ist. Aber pauschal? Nein. Mir fällt keine Antwort ein, die Shakespeare und Beckett, Moliere und Pollesch gleichermaßen als gute Autoren kenntlich machte. Die Qualitätsdefinition, wo dann unten, wie aus einem Sieb, die guten Stücke rauskommen, weil sie durchrieseln, ist zum Glück bisher nicht gefunden.

4. Welche Rolle spielt die Inszenierung für die Stück-Auswahl?

Naturgemäß eine große. Gutes Stück, misslungene Afufführung, das geht nicht, weil niemand versteht, warum wir das eingeladen haben. Die meisten schauen sich ja die Aufführung an und lesen nicht das Stück. Die Aufführung ist der Modus in dem das Stück veröffentlicht wird, also gehört sie dazu.

5. Wieso sind in diesem Jahr nur sieben Stücke nach Mülheim eingeladen?

Wir waren nicht der Meinung, dass es sich um einen überragenden Jahrgang handelt. Aber sieben Stücke, das ist nichts Ungewöhnliches, gab es schon, wird es geben und steht so auch in den Statuten.

6. Welches Stück hätten Sie persönlich noch gern als achtes Stück nach Mülheim eingeladen?

Das betrifft Interna der Jury, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. Aber eines kann ich sagen. In Mannheim läuft auch von der Kritik unbemerkt ein großartiges neues Stück: "Königs Moment" von Jan Neumann.

7. Was war Ihr letztes bemerkenswertes Theatererlebnis?

Das Wort bemerkenswert riecht nach Theatertreffenkriterium. Dazu will ich mich hier nicht äußern. Sehr bewegt war ich gerade bei Schlingensiefs "Mea Culpa". Spaß gemacht hat Petras' "Opening night".

Hier antworten die übrigen Mitglieder des Auswahlgremiums. Und hier können Sie lesen, was uns Peter Michalzik im letzten Jahr über die Jury-Arbeit und den Stellenwert des Mülheimer Festivals erzählte.

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