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Sieben Fragen an Lutz Hübner

Idealbefreit in Reife oder Spießigkeit?

1. Wie kamen Sie auf die Idee für Ihr Stück "Geisterfahrer"?

Gesellige Abende mit befreundeten Paaren / Angstphantasien vor einem Umzug / Treffen mit alten Bekannten nach langer Zeit / Konfliktstrategien langjähriger Ehepartner / Die Frage, ob der Abschied von früheren Idealen ein Zeichen von Reife oder Spießigkeit ist.

2. Warum schreiben Sie für das Theater?

Es ist der Ort, an dem ich meine Geschichten erzählen kann.

3. Was macht für Sie ein gutes Theaterstück aus?

Ein gutes Theaterstück bezieht sich auf die Realität und erschafft dennoch eine eigene Wirklichkeit.

4. Wie wünschen Sie sich den Umgang eines/r Regisseurs/in mit Ihren Stücken?

Enge Zusammenarbeit von der ersten Stückidee an / Weiterentwicklung der Geschichte und Figuren, ohne sie zu verraten / Vertrauen in den Text / Überhöhung und Verdichtung ausgehend von der inneren Logik der Geschichte, keine äußerlichen Konzepte.

5. Welcher Tätigkeit würden Sie nachgehen, wenn Sie nicht Dramatikerin wären?

Ich wäre wohl immer noch Schauspieler.

6. Um welchen Satz beneiden Sie Ihre/n Lieblingsautor/in?

"Though lovers be lost, love shall not / And death shall have no dominion" (Dylan Thomas).

7. Was war Ihr letztes bemerkenswertes Theatererlebnis?

David Martons "Lulu"-Inszenierung am Staatstheater Hannover.

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