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Presserundschau zur Jurydebatte und Preisvergab
ich hab die seite eben erst gefunden, weil ich an der uni
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Gosch ist tot. Ich dachte hier kommt was. Oder ist die Sei
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Was soll das, "I thelen"? Das tut nichts zur Sache. Intere
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liebe sabine. du bist doch gar keine sabine. du bist doch
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was soll denn daran bedenkenswert sein? dass peymann sagt,
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Das sind doch bedenkenswerte Argumente von Claus Peymann,
Kommentar zur Jurydebatte um den 34. Mülheimer
Ja, das ist schade, daß Jelinek keine echte Konkurrenz hat
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mäandern in Jelineks preigekröntem Stück "Rechnitz". Wie a

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Sieben Fragen an René Pollesch

"Dialoge gehen nicht"

1. Wie kamen Sie auf die Idee für Ihr Stück "Fantasma"?

Groys & Rois. Dialoge gehen nicht. Wenn Sie in einem Theaterstück sagen, es bringt nichts, immer die gleiche wahre Träne zu weinen, über das Melodram, das Sie sich als Ihr Leben erzählen, und stattdessen für den Fake plädieren, weil er mehr Tränen und mehr Leben generiert, dann sind Sie in diesem Stück der Bösewicht. Wenn Sie sagen, Geld und Liebe, das geht, dann sind Sie in diesem Stück der Zyniker, d.h. Sie werden nicht gehört, Sie werden nur zu einer Figur. Wenn Sie in einem Theaterstück sagen, Sie wollen die Liebe in der Vorstellung, dann haben Sie für die Zuschauer ein Problem. Aber ein kleines. Und eines, das sich wieder legt. Theater kann sich im Dialog nur den kleinen Problemen widmen, oder schlimmer, es verkleinert die Probleme. Das ist die Leistung der Theater, Probleme und Fragen wertlos zu machen. Aber... Martin Wuttke hat das angestoßen... : eine wirklich große Frage, der sich das Theater im Moment widmet, ist, "wie stirbt man?" Und das halte ich in der Tat für ein großes Problem. Es ist eine größere Frage als: "Wie lebt man?"

2. Warum schreiben Sie für das Theater?

Weil das Schreiben da am weitesten weg ist von Literatur, von Geschichten, von allem, was die gelebten Leben aus der Welt schafft, ausgerechnet indem es von ihnen künden will.

3. Was macht für Sie ein gutes Theaterstück aus?

Es wurde noch nie ein gutes Theaterstück geschrieben.

4. Wie wünschen Sie sich den Umgang eines/r Regisseurs/in mit Ihren Stücken?

Siehe 7.

5. Welcher Tätigkeit würden Sie nachgehen, wenn Sie nicht Autor und Regisseur wären?

Ich gehe jeder Menge anderer Tätigkeiten nach.

6. Um welchen Satz beneiden Sie Ihre/n Lieblingsautoren/in?

"Das Abgeschmackteste am Kapitalismus ist, daß alle nur noch Liebe wollen, und keiner will mehr Geld." Dietmar Dath.

7. Was war Ihr letztes bemerkenswertes Theatererlebnis?

"Die Höhle vor der Stadt in einem Land mit Nazis und Bäumen" Tine Rahel Völcker/Johannes Schmit, "Lenz" von Georg Büchner/Miriam Horwitz.

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